Silizium ist nach Sauerstoff das am meisten vorkommende Element auf der Erde und damit ein fast unerschöpflicher und sehr günstiger Rohstoff. Um ihn für Photovoltaik nutzbar zu machen, ist ein kompliziertes, mehrstufiges Verfahren zur Reinigung und Aufbereitung notwendig. Dabei wird aus einfachem Quarzsand hochreines, kristallines Silizium gewonnen. Je nach Kristallstrucktur und Herstellungsverfahren unterscheidet man:
• Monokristalline Solarzellen
• Polykristalline Solarzellen
• Dünnschicht Solarzellen
Monokristalline Solarzellen erkennt man an ihrer dunklen, fast schwarzen Farbe. Sie bestehen aus einem einzigen Kristall.
Polykristalline oder auch multikristalline Solarzellen zeichnen sich durch ihre blaue Oberfläche aus. Ihre Kristallstruktur ist nur in Teilen geordnet. Polykristalline Solarzellen sind die am häufigsten verwendete Technologie in der Photovoltaik.
Bei Dünnschichtmodulen wird das Silizium - oder auch alternatives Material - aufgedampft, die Schicht ist deshalb erheblich dünner als bei kristallinen Solarzellen. Sie gelten deutlich preiswerter als kristalline Solarzellen. Andererseits ist der Wirkungsgrad auch deutlich geringer.
Die Hersteller von Modulen geben eine Garantie auf 80 % der Leistung für 25 Jahre. Die Haltbarkeit der PV-Module liegt jedoch meist höher.
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